Sprengel Hanau - Aus Hanau und Hersfeld wird Hanau-Hersfeld

Tageslosung

Wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, wird er deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen.
Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.

 

 

Sprengelfusion ab 01. Januar 2019
Aus Hanau und Hersfeld wird Hanau-Hersfeld
Pröpstin wird und bleibt Sabine Kropf Brandau
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Bei der Frühjahrssynode 2018 wurde die Reduzierung der Sprengel in der Landeskirche beschlossen. Am 1. Januar 2019 tritt das Gesetz nun in Kraft: aus den ehemaligen Sprengeln Hanau und Hersfeld wird der Sprengel Hanau-Hersfeld mit den Kirchenkreisen Fulda, Gelnhausen, Hanau, Hersfeld, Rotenburg, Schlüchtern und Schmalkalden. Sabine Kropf Brandau wird die Pröpstin des Sprengels Hanau-Hersfeld, sie war bereits Pröpstin des Sprengels Hersfeld. Am Sonntag, dem 03. Februar, findet um 14.00 Uhr der Vorstellungsgottesdienst in der Marienkirche in Hanau statt.

Bei der Frühjahrssynode 2018 wurde die Reduzierung der Sprengel in der Landeskirche beschlossen. Am 1. Januar 2019 tritt das Gesetz nun in Kraft: aus den ehemaligen Sprengeln Hanau und Hersfeld wird der Sprengel Hanau-Hersfeld mit den Kirchenkreisen Fulda, Gelnhausen, Hanau, Hersfeld, Rotenburg, Schlüchtern und Schmalkalden. Nach der Berufung von Bernd Böttner zum Prälaten wurde das Propstamt in Hanau von dem Dekan des Kirchenkreises Fulda, Bengt Seeberg, vertretungsweise versehen. Nun wird Sabine Kropf Brandau die Pröpstin des Sprengels Hanau-Hersfeld, die zuvor bereits Pröpstin des Sprengels Hersfeld war. Sie freut sich auf die neue Aufgabe und ist neugierig auf die zahlreichen Begegnungen im Süden der Landeskirche. Am Sonntag, dem 3. Februar, findet um 14.00 Uhr der Vorstellungsgottesdienst in der Marienkirche in Hanau statt. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen bei einem Empfang.

Bad Hersfeld/Marburg/Kassel(medio). Mit dem ersten Januar ist das Kirchengesetz zur Neurodnung der Sprengel in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Kraft getreten. Aus den vormals vier Sprengeln Kassel, Waldeck-Marburg, Hersfeld und Hanau untergliedert sich das Gebiet der Landeskirche jetzt in die Sprengel Kassel, Marburg und Hanau-Hersfeld. Die Neuordnung hatte die Landessynode auf ihrer Frühjahrstagung 2018 in Hofgeismar beschlossen.

Mit der gesetzlichen Neuregelung wird der Sprengel Marburg zusätzlich zu den bisherigen Kirchenkreisen Eder, Kirchhain, Marburg und Twiste-Eisenberg noch die Kirchenkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain des alten Sprengels Hersfeld umfassen; der neue Sprengel Hanau-Hersfeld wird hingegen aus den Kirchenkreisen des ehemaligen Sprengels Hanau (Fulda, Gelnhausen, Hanau, Schlüchtern) sowie den Kirchenkreisen Hersfeld, Rotenburg und Schmalkalden bestehen. Der Sprengel Kassel umfasst die Kirchenkreise Eschwege, Hofgeismar, Kaufungen, Witzenhausen, Wolfhagen sowie den Stadtkirchenkreis Kassel.

Das Kirchengesetz sieht als Dienstsitze der Propsteien die Städte Kassel, Marburg und Hanau vor. Für die Amtszeit der Pröpstin des Sprengels Hanau-Hersfeld, Sabine Kropf-Brandau, verbleibt der Dienstsitz aus dienstrechtlichen und verfassungsrechtlichen Gründen in Bad Hersfeld. Für den Sprengel Marburg ist Helmut Wöllenstein Propst und für den Sprengel Kassel ist Katrin Wienold-Hocke Pröpstin.

Pröpste stellen sich in Gottesdiensten vor
Aus Anlass der Neuordnung der Sprengel stellen sich die Pröpste in den neugeordneten Sprengeln vor. Im Sprengel Hanau-Hersfeld kann mit Pröpstin Sabine Kropf-Brandau ein Gottesdienst am Sonntag, 3. Februar 2019, um 14 Uhr in der Hanauer Marienkirche gefeiert werden. Propst Helmut Wöllenstein kann in einem Gottesdienst am 20. Januar 2019 um 14 Uhr in der Stadtkirche St. Marien in Homberg/Efze begegnet werden.

Hintergrund zur Sprengelneuordnung
Durch die zügige Umsetzung der Sprengelneuorganisation und durch die damit verbundenen Einspareffekte setze die Synode ein Zeichen, sagte der Synodale Dr. Hans Helmut Horn während der Synodaltagung 2018, bei der das Kirchengesetz beschlossen wurde: «Hinzu kommt, dass von der Synode ein wichtiges kirchenpolitisches Signal gesetzt werden kann, dass auch die Führung der Landeskirche in Gestalt der Leitungsebene der Pröpstinnen und Pröpste ihren persönlichen Anteil an der Veränderung der Strukturen zu erbringen bereit ist». (08.01.2019)

Pröpstin Sabine Kropf Brandau
Sabine Kropf Brandau ist die Pröpstin des Sprengels Hanau-Hersfeld. Sie ist Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Landessynode. Im Einvernehmen mit dem Bischof leitet sie den Sprengel, zu dem die Kirchenkreise Fulda, Gelnhausen, Hanau, Hersfeld, Rotenburg, Schlüchtern und Schmalkalden gehören. Sie ist Seelsorgerin der Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch Begleiterin der Gemeinden und ihrer Mitarbeiterschaft.

Ihr Amtssitz ist in Bad Hersfeld in der Wigbertstraße 10. Dort empfängt sie zu Gesprächen, dort ist auch das Sekretariat. Häufig ist die Pröpstin unterwegs, denn zu ihren Pflichten gehört die regelmäßige Visitation ihres Sprengels. Sie berät die Kirchenvorstände der Gemeinden, hilft Konflikte zu lösen und unterstützt die Pfarrerinnen und Pfarrer.

Monatlich finden Sitzungen der Dekaninnen und Dekane des Sprengels unter ihrer Leitung statt. Ebenso lädt sie zweimal jährlich die Vertreterinnen und Vertreter der Landessynode zur Vorbereitung der Frühjahrs- und Herbsttagung der Landessynode ein.

Die Pröpstin ist Mitglied der Kuratorien verschiedener Einrichtungen und Freizeitheime sowie in der Mitgliederversammlung der Diakonie Hephata und im Landesausschuss des Deutschen Evangelischen Kirchentages von Kurhessen-Waldeck. Sie gehört dem Beratungsausschuss, dem Seelsorgeausschuss, der Theologischen Kammer, der Jugendkammer und dem Beirat der Evangelischen Studentengemeinde Schmalkalden an. Außerdem ist sie die Vorsitzende des Begegnungskreises Kommunität Imshausen – Landeskirche. Die Pröpstin begleitet die Prädikantinnen und Prädikanten und ist Ansprechpartnerin für die Lektorinnen und Lektoren. Sie unterstützt die Pfarrfrauen der Landeskirche in Zusammenarbeit mit dem Pfarrfrauenforum und ist beteiligt an der Ausbildung des theologischen Nachwuchses. Sie wirkt mit bei der Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der Dekaninnen und Dekane.

Gottesdienste zu halten, gehört zu den häufigsten Amtspflichten: etwa bei Kirchenjubiläen und weiteren besonderen Anlässen.

Aber die Aufgaben einer Pröpstin beschränken sich nicht nur auf Innerkirchliches. Als Kirchenleitung vor Ort repräsentiert sie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck in der Region Hersfeld auch nach außen im politischen und kommunalen Bereich.

Vita der Pröpstin

22. Januar 1964 geboren in Sorga/Bad Hersfeld

1983 Abitur in Bad Hersfeld

1983 bis 1989 Studium evangelische Theologie in Wuppertal und Göttingen

1989 bis 1991 Vikariat in Vellmar-West (Kirchenkreis Kassel-Land heute Kaufungen)

1991 Ordination in Treysa

1991 bis 1997 Studentenpfarrerin mit halber Stelle in Kassel (zeitweise stellenteilend mit ihrem Ehemann)

1998 bis 2010 Gemeindepfarrerin mit halber Stelle in Obervellmar (bis 2005 in Stellenteilung mit ihrem Ehemann), Kirchenkreis Kassel-Land, heute Kaufungen

August 2010 Pröpstin des Sprengels Hersfeld

Verheiratet mit Pfarrer Dr. Robert Brandau. Frau Kropf-Brandau ist Mutter von 2 Töchtern und einem Sohn.

Text: https://www.ekkw.de/unsere_kirche/leitung_proepstin-hersfeld.html#a6372

www.ekkw.de

mid - eingestellt am 08.01.2019, 18.01.2019