Gemeinsam in die Zukunft: Evangelischer Kooperationsraum Bruchköbel-Nidderau rückt enger zusammen
Die Weichen für eine engere Zusammenarbeit sind gestellt: Im März kamen Vertreterinnen und Vertreter der...
Auf den Spuren der hessischen Landgrafen und Kurfürsten führte die diesjährige ökumenische Gemeindefahrt Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Heldenbergen und Umgebung nach Kassel-Wilhelmshöhe.
Das Foto (von C. Fahrenholtz) zeigt die Teilnehmer in der Schlosskapelle.
Nicht viele Adelshäuser in Deutschland können ihren Ursprung auf eine echte Heilige zurückführen. Das Haus Hessen jedoch beruft sich auf Landgräfin Elisabeth von Thüringen als Stammmutter. Kurz nach ihrem frühen Tod wurde sie 1235 heiliggesprochen und stellt neben Bonifatius die Patronin des Bistums Fulda dar. Ganz im Zeichen der Heiligen Elisabeth führte die diesjährige ökumenische Gemeindefahrt Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Nidderau und Umgebung nach Kassel-Wilhelmshöhe.
Mit großer Sorgfalt und einem feinen Blick für Details hatte der Hobby-Historiker und Brückenkirche-Organist Harald Ketzer zum wiederholten Male ein ebenso durchdachtes wie abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Er konzentrierte sich dabei auf zwei von Elisabeths Nachfahren.
Landgraf Wilhelm IX, der spätere Kurfürst Wilhelm I, hatte den Bergpark Wilhelmshöhe mit dem gewaltigen Herkules-Monument und den gartenkünstlerischen Wasserspielen umgestaltet. Ursprünglich hatte sein Urgroßvater, Landgraf Carl, die Anlage streng barock konzipiert, um seine Herrschaft über die Natur zu demonstrieren. Wilhelm ergänzte sie nun um romantische Inszenierungen der nassen Urgewalt, die sich die von Menschenhand erschaffene Anlage „zurückholt“.
Die erste Station bildete für die Ausflügler das Besucherzentrum „Herkules“ im Bergpark, wo sie in zwei Gruppen die barocken Kaskaden von oben betrachten konnten – wie immer mit einer Vorstellungsrunde und dem gemeinsamen Singen eines Frühling-Liedes. Ein Danke-Lied stimmte die Schar beim zünftigen Mittagessen im Gutshof an. Anschließend ging es mit Shuttle-Bussen zum Neptunbecken, von wo aus um Punkt 14.30 Uhr der Beginn des Wasserspielspektakels gut zu beobachten war. In eineinhalb Stunden Fußmarsch folgte die Gruppe den einzelnen Höhepunkten der Inszenierung bis zur großen Fontäne am Schloss Wilhelmshöhe.
Während sich bald das Wasser von oben in Form eines Regens entlud, begaben sich die Nidderauer in die Schlosskapelle zur Andacht. Diese gestaltete der Reiseleiter zusammen mit Axel Wittich aus der Brückengemeinde wieder ganz im Sinne Elisabeths und ihrer Hingabe für die Kranken, Armen und Benachteiligten in der Gesellschaft. Mit passenden Stücken gab Ketzer dazu Kostproben seines beliebten Orgelspiels. Ein Spaziergang am Ballhaus vorbei zu Kaffee und Kuchen im geschichtsträchtigen Schlosshotel Wilhelmshöhe bildete den Abschluss der Ausfahrt. Auf der Rückfahrt äußerte Ketzer erste Ideen zur ökumenischen Ausfahrt im kommenden Jahr. Seine vom Tag erfüllten und dankbaren Mitreisenden freuen sich bereits jetzt darauf.

Unser Spendenkonto:
Evangelische Brückengemeinde Heldenbergen
VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen
IBAN: DE35 5066 1639 0007 3965 62
Verwendungszweck: Name und Adresse des Spenders
Um eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) ausstellen zu können,
bitte im Feld Verwendungszweck Name und Adresse des Spenders angeben.
Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, über unseren Newsletter zeitnah Informationen über die Evangelische Brückengemeinde Heldenbergen zu erhalten. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse unten in das Feld ein und abonnieren Sie den Newsletter. Wir freuen uns sehr, auch auf diesem Weg mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Anstehende Veranstaltungen
Juli, 2026