Sprengel Hanau - Reform der Landeskirche - Künftig nur noch drei Sprengel

Tageslosung

8. Sonntag nach Trinitatis
Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsres Gottes.
So sei nun stark durch die Gnade in Christus Jesus.

 

 

Reform der Landeskirche - Künftig nur noch drei Sprengel
01012019-karte-3-sprengel-web
percent75

Die vier Sprengel Kassel, Waldeck-Marburg, Hersfeld und Hanau werden neu geordnet. Dies hat die Synode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck beschlossen. Die gesetzliche Neuregelung sieht vor, dass es künftig drei Sprengel geben wird: Kassel, Marburg und Hanau-Hersfeld. Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft. Sprengel sind Verwaltungseinheiten der Landeskirche, an deren Spitze jeweils eine Pröpstin oder ein Propst steht, die oder der als Stellvertreter des Bischofs fungiert.

Die gesetzliche Neuregelung sieht vor, dass es künftig drei Sprengel geben wird: Kassel, Marburg und Hanau-Hersfeld. Dabei wird der neue Sprengel Marburg zusätzlich zu den bisherigen Kirchenkreisen Eder, Kirchhain, Marburg und Twiste-Eisenberg noch die Kirchenkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain des alten Sprengels Hersfeld umfassen.

Der neue Sprengel Hanau-Hersfeld wird hingegen aus den Kirchenkreisen des ehemaligen Sprengels Hanau (Fulda, Gelnhausen, Hanau, Schlüchtern) sowie den Kirchenkreisen Hersfeld, Rotenburg und Schmalkalden bestehen. Der Sprengel Kassel bleibt unverändert.

In der Herbsttagung 2017 waren die Beratungen über die Neuordnung der Sprengel unterbrochen worden. Anders als ursprünglich geplant, tritt das Gesetz bereits zum 1. Januar 2019 in Kraft. Durch die zügige Umsetzung und durch die damit verbundenen Einspareffekte setze die Synode ein Zeichen, so der Synodale Dr. Hans Helmut Horn in seinem Änderungsantrag: „Hinzu kommt, dass von der Synode ein wichtiges kirchenpolitisches Signal gesetzt werden kann, dass auch die Führung der Landeskirche in Gestalt der Leitungsebene der Pröpstinnen und Pröpste ihren persönlichen Anteil an der Veränderung der Strukturen zu erbringen bereit ist.“

Das Gesetz sieht als Dienstsitze der Propsteien die Städte Kassel, Marburg und Hanau vor. Für die Amtszeit der jetzigen Pröpstin des Sprengels Hersfeld verbleibt der Dienstsitz aus dienstrechtlichen und verfassungsrechtlichen Gründen in Bad Hersfeld.

Text: medio.tv

www.ekkw.de

mid - eingestellt am 25.06.2018