Veranstaltungskalender Sprengel

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THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Brunnen des Heils.
Jesus spricht: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Monatsgedanke August: Den Rest wirkt Gottes Geist
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Gestern noch ein frommer Jude und heute Christ? Das mochten seine bisherigen Weggefährten und Glaubensgenossen nicht hinnehmen. Warum diese neue Lehre mit Jesus im Mittelpunkt? Sicher, da waren die Prophezeiungen, und das Warten auf Gottes Messias war allgegenwärtig. Aber – ausgerechnet Jesus?

Gedanken zum Monatsspruch August 2017: Den Rest wirkt Gottes Geist

Gestern noch ein frommer Jude und heute Christ? Das mochten seine bisherigen Weggefährten und Glaubensgenossen nicht hinnehmen. Warum diese neue Lehre mit Jesus im Mittelpunkt? Sicher, da waren die Prophezeiungen, und das Warten auf Gottes Messias war allgegenwärtig. Aber – ausgerechnet Jesus?

So kam sein Fall auch vor den Statthalter Porcius Festus und König Agrippa II. Dort, in der Hafenstadt Cäsarea am Mittelmeer, schilderte, erklärte und verteidigte Paulus seinen Glauben. Und erntete Spott: „Du bist verrückt, Paulus! Das viele Studieren treibt dich in den Wahnsinn.“ (Festus) Der König reagierte anders: „Es fehlt nicht viel, und du überzeugst mich noch, als Christ aufzutreten!“ (Apostelgeschichte 26, 28f).

Für den Apostel Paulus war es keine Frage, ob er seinen Glauben bekennt und entsprechend lebt. Allenfalls war die Frage, wie er dieses Bekenntnis am wirkungsvollsten ausrichtet. Dabei hatte er die Erfahrung gemacht, dass ihm Gott zur Seite steht: „Gott kam mir bis heute zur Hilfe. Deshalb stehe ich hier als sein Zeuge vor den einfachen Leuten wie vor den Mächtigen.“

Wer von seinem eigenen Glauben spricht und auch entsprechend handelt, muss damit rechnen, dass andere darauf reagieren, zumal jene, die anders denken, reden und handeln. Unverständnis, Spott, aber auch Interesse sind mögliche Reaktionen.

Hilfreich finde ich, was Jesus seinen Jüngern mit auf den Weg gegeben hat: „...sorgt euch nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt, denn der heilige Geist wird euch in jener Stunde lehren, was ihr sagen müsst.“ (Lukas 12, 11f)

Dabei mag das Glaubensbekenntnis des einen ganz anders ausfallen, als das des anderen. Entscheidend ist, authentisch zu sein. In seinen Worten zu sprechen. Nach seinen Möglichkeiten zu leben. Den Rest wirkt Gottes guter Geist.

Pfarrer i. R. Holger Wiebold,
Kassel

Grafik: medio.tv/Jutta Blåfield

mid - eingestellt am 07.08.2017